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Spenden für die Mustangs

Wie kann ich einen Mustang adoptieren?

 

Das «Trainers Incentivce Programm »war ein grosser Anreiz, Trainer und potentielle Adoptierende zu motivieren, BLM-Mustangs ein Zuhause zu geben. Obwohl es nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, gibt es einigen Pferden eine faire Chance, integriert und erzogen zu werden. Wie Tom Roberts einmal sagte: "Wenn du ein Pferd magst und ihm einen wirklichen Gefallen tun möchtest - trainiere ihn gut. Bring ihm gute Manieren bei, gute Gewohnheiten sowohl im Stall als auch unter dem Sattel. Du musst dich nie um die Zukunft eines solchen Pferdes sorgen. Du wirst sein Freund sein, wohin er auch geht. Vielleicht ist es die grösste Freundlichkeit gegenüber einem Pferd, es gut auszubilden. "

 

 

Obwohl es die traurige Wahrheit ist, dass die Zukunft von tausenden verwilderten Pferden kein glückliches Ende finden wird, möchte ich möglichst vielen von ihnen helfen respektive möglichst viele erziehen, um es ihnen zu ermöglichen, ein neues Zuhause zu finden. Daher beteilige ich mich am TIP. Zu dessen minimalen Anforderungen, ein Pferd für die Adoption vorzubereiten, zählt das Einfangen, Anhalten, Packen der 4 Beine und das Laden in einen Anhänger. Persönlich glaube ich nicht, dass diese Anforderungen ausreichen. Meine Pferde werden von einer gründlichen Ausbildung profitieren. Diese beinhaltet, "unter dem Sattel" zu sein, mit Vieh zu arbeiten und viele Meilen durch offenes und raues Land zu reiten. In gewissem Sinne werden die Pferde auf diese Weise ihre Freiheit wiedererlangen.

 

 

Das TIP ermöglicht eine 90-tägige Trainingszeit, in welcher der Trainer auch einen Adoptierenden finden muss, der ein trainiertes Pferd für 125 Dollar kaufen will. Nach erfolgreich abgeschlossener Adoption zahlt das BLM dem Trainer eine Summe von 1000 Dollar. Diese Summe deckt jedoch kaum Futter und Verpflegung.

 

 

Die Arbeit mit diesen wilden Tieren ist extrem gefährlich und erfordert eine gute Trainingsmöglichkeit sowie eine Persönlichkeit, welche bereit und in der Lage ist, mit solchen Tieren zu arbeiten. In Berücksichtigung der Reisekosten für die Abholung der Pferde aus den Tierhaltungsbetrieben sowie weiteren Kosten für Futter, Unterkunft, Hufschmied und gelegentlichen Veterinärbesuchen deckt die Summe von 1000 Dollars ungefähr den ersten Monat des Trainings ab.

 

 

Viele Menschen wollen helfen, diese ikonischen Lebewesen zu bewahren und zu retten, aber nicht jede bzw. jeder kann ein wildes Pferd adoptieren. So ist die finanzielle Unterstützung eine gute Option. Anstatt Geld an private Gruppen oder Organisationen zu spenden, die das Geld für öffentliche Protestveranstaltungen – mit anklagenden Bannern, die zeigen, wer was falsch macht usw. – ausgeben, kannst du in die Menschen investieren, die sich die Hände täglich schmutzig machen und die harte Arbeit für wenig Entschädigung erledigen.

 

 

Hier ist eine grobe Auflistung der dem Trainer für 1 Pferd anfallenden Ausgaben (in US-Dollars):

 

Reisekosten $ 300

Futter $ 500

Unterkunft $ 900

Hufschmied $ 100

Tierarzt $ 200

 

TOTAL  $2000

 

 

Wenn ich weiterhin im Trainer Anreiz-Programm (TIP) involviert sein soll, muss ich einen Weg finden, $ 2000 zu sammeln, bevor ich ein weiteres Pferd für das Training abhole.

Hier kannst du mir dabei helfen, etwas zu verändern. Herzlichen Dank.

 

 

 

 

TIP:

 

Trainer Incentive Program (Trainer Anreiz-Programm), ins Leben gerufen durch die Mustang Heritage Foundation [MHF]
(für weitere Informationen, besuche https://mustangheritagefoundation.org/tip/)

 

 

 

 

BLM:

 

Bureau of Land Management; Behördenstelle, welche die Nutzung des öffentlichen Grunds verwaltet
(für weitere Informationen, besuche https://www.blm.gov/adoptahorse/)

 

 

 

[Deutsche Übersetzung eines englischen Originaltextes]

 

Die europäische Kolonialisierung von Amerika brachte die Rückkehr der Pferde. Fossile Auszeichnungen haben gezeigt, dass Pferde auf dem nordamerikanischen Kontinent heimisch waren und tatsächlich auf den eurasischen Kontinent übersiedelten. Dazu überquerten sie die Landbrücke, welche Russland und Amerika einst verband.

Zur Zeit der Landung der spanischen Eroberer in Nordamerika war die Gattung ausgestorben. Doch als spanische Pferde verloren gingen oder gestohlen wurden oder nur in die westlichen Ebenen durchgebrannt waren, begannen sie in kleinen, frei herumlaufenden Herden zu gedeihen. Die nicht umzäunten Landstriche, auf welchen sie lebten, waren nur spärlich bewässert und sehr verschieden beschaffen. Da es dort jedoch wenige natürliche Feinde gab, konnten sich die Pferde nach dem allgemeinen Bedingungen frei bewegen.

 

Die grösste Herausforderung für das weitere Wohlergeben der Pferde lag in den klimatischen Bedingungen und in den Menschen. Die Herden wurden grösser und grösser. Schliesslich begannen sie, mit dem Vieh der Ranchers um das Grasland zu "kämpfen" oder Schäden am Farmland anzurichten. Die Ranchers und Bauern, die das öffentliche Land bestellten, waren entschlossen, ihren Lebensunterhalt zu schützen. Und so begann die Jagd nach den Wildpferden. Diese gipfelte in grausamen Einkesselungen per Helikopter und Verkäufen von Wildpferdefleisch als Hundefutter.

 

Im Jahr 1971 gelang es Wild Horse Annie, ein Gesetz verabschieden zu lassen, welches die Verfolgung und Tötung von Wildpferden auf öffentlichem Grund sowie die Tötung von Pferden in amerikanischen Schlachthäusern verbot. Dieses Gesetz konnte die Konflikte nicht stoppen. Die Ranchers wollte das Grasen ihres Viehs auf öffentlichem Grund priorisieren. Mit dem Versuch, die Geburtenraten der Herden zu kontrollieren und beiden Tierarten genügend Platz für eine Ko-Existenz zu ermöglichen, begann das BLM (Bureau of Land Management) die Pferdeherden zusammenzutreiben, dann die Pferde gemäss Alter und Geschlecht zu trennen und sie in "Holding Pens" umzusiedeln. Hier in diesen Einrichtungen begannen diese Wildpferde, die vorher nie Trennung und Entbindung erleben mussten, einen emotionalen und körperlichen Verfallsprozess des Wartens. Warten auf ihr neues Schicksal… oder nicht. Bei vielen dieser Tiere wird davon ausgegangen, dass sie "zu wild oder zu alt" für die Zähmung als Haustiere sind. Daher verbringen sie viele Jahre in diesen Einrichtungen.

 

Um vorwärts zu kommen und eine verträgliche Lösung finden, ist es notwendig, neue Zuhause für diese majestätischen Lebewesen zu finden. Ja, sie sind wild. Ja, sie sind unbändig. Ja, sie können gefährlich sein. Ja, es ist wirklich hart und fordernd, sie zu zähmen. Aber es ist nicht unmöglich. Ich versuche alle diejenigen zu erreichen, die sich hier angesprochen fühlen. Alle diejenigen, welche vor den Schicksalen dieser Pferde nicht davonrennen können. Klar, Geldspenden helfen. Aber für wie lange und wie effizient? Die Erziehung ist das Schlüsselwort. Es braucht gut arbeitende Hände und Trainer – ebenso ein gut funktionierendes Herden-Management-System, welches an Personen delegiert ist, welche sich dafür einsetzen. Es braucht Geburtenkontrolle und für jedes Haustier und strenge Identifikations-Gesetze, welche die Aussetzung von Tieren mit hohen Bussen sanktionieren.

 

Jetzt müssen wir über diese Angelegenheit sprechen. Jetzt müssen wir einen Unterschied machen und den Teufelskreis durchbrechen, damit wir gesunde Herden wild behalten und so viele Tiere als nötig domestizieren können.